Blech Pur in Südafrika
In der
Kapregion Südafrikas gibt es ca. 40 Posaunenchöre (so
genannte „
Kontakt pflegt. Schon bei meinem ersten Besuch der
Genadendal
begeistert von der Schönheit
des Landes und
der Herzlichkeit der sehr engagierten Bläserinnen und Bläser
dort.
Bereits 2004
zum Landesposaunentag in Giessen konnte dann ein Gegenbesuch der
Genadendal
nach
langem Planen und Fiebern war es im Oktober 2006 endlich soweit:
Mein
Auswahlensemble „
wie es nur gehen kann:
Südafrika !
Frank Vogel
Zugegeben,
der Südpol wäre noch weiter entfernt gewesen aber diese
Option kam eigentlich
nur für Paul, unseren Polarexperten, wirklich in Frage.
Tatsächlich waren sich
alle einig, dass das Klima des ausgesuchten Ziels ganz erträglich
sein dürfte,
zumal in Südafrika im Oktober der Frühling
schon stark zum Sommer tendiert.
Haste
gedacht! Bei Ankunft der Blech Pur – Mitglieder ...
Trompeten:
Christian Göbel,
Waldhorn:
Elisabeth Möbs,
Posaunen:
Frank Vogel,
Tuba:
Benny Scholian,
Schlagzeug:
...
waren
es
gerade mal 8 Grad Celsius und die Jacken blieben erstmal das
gängige
Kleidungsstück. Das sollte sich jedoch ziemlich schnell
ändern. Umso
warmherziger
war der Empfang durch den Präsidenten der BBSA (
und später auch der vielen anderen
Gemeinden und
( zur Vergrößerung auf das
Foto klicken )
Total
gespannt auf Land und Leute stürzten wir uns also in das
Unternehmen: „Man absolviere
in 12 Tagen 10 Auftritte in 8 Orten, lege ca. 3400 km zurück
und schaue sich
zwischendurch alles Sehenswerte in Ruhe an!“ Dabei stellten wir schnell
den
Unterschied in der Zeitrechnung von Deutschen und Südafrikanern
fest. Nicht
nur, dass in Südafrika die Jahreszeiten in den völlig
falschen Monaten
stattfinden, auch wurde uns schnell klar, dass hier der Tag mehr als 24
Stunden
zu haben scheint. Anders ist nicht zu erklären, dass unser
Sightseeing-Programm
generell bis eine Stunde vor dem geplanten Konzertbeginn dauerte, wir
dann
eine
Fahrt zum Konzertort von ca. 1,5 Stunden zurücklegten, vor Ort
noch schnell einen
Soundcheck von ca. 30-45 Minuten durchführten, uns danach in den
Gastfamilien
sowohl frisch machten als auch umkleideten, anschließend ein
kleines, intimes
Mahl zu uns nahmen und die Konzerte trotzdem allesamt pünktlich
begannen. Wie
das sein kann? Nun, man beginnt in SA nicht zur angegebenen Uhrzeit
sondern
dann, wenn alle da sind. Vor allem, wenn die Musiker die letzten
sind, die in
der Kirche aufkreuzen! Schnell tauchte die Frage auf, ob in Deutschland
alle
Zuhörer geduldig 1-2 Stunden warten würden, um sich dann noch
ein zweistündiges
Konzert anzuhören …
Schnell
übernahmen wir diese Lebensart und das erste geflügelte Wort
der Tournee war
geboren. Bei jeder Terminabsprache ertönte nun die Frage:
Hier
an der Waterfront trafen
wir in einem von uns stark frequentierten Cafe auf einen ganz
ausgeflippten
Typen, von dem anfangs keiner ahnte,
dass er uns bis zum Ende unserer Tour (bzw.
bis zum heutigen Tage) auf eine sehr besondere Art begleiten
würde:
Lynton,
ein
namibischer Rettungsassistent und als solcher auf der ganzen Welt
herumgekommen, entpuppt sich als wahre Goldgrube für Insidertipps.
Für jeden noch
so ausgefallenen Wunsch hat Lynton einen Freund, den er per Handy
sofort
kontaktiert und der für uns (zu einem unschlagbaren Preis versteht
sich) vom Helikopterflug
in einer echten Huey über Haifischzähne, billigen Zigaretten
bis hin zu
meterhohen, handgeschnitzten Hippos aus Ironwood und ausgestopften
Warthogs
(Warzenschweine) alles sofort beschaffen kann, was unser Herz begehrt.
Wir sind
begeistert. Nach den ersten paar Treffen beschließt Lynton sogar,
uns auf
unserer weiteren Tour zu begleiten. Na dann konnte ja nix mehr schief
gehen,
oder doch? Übrigens warten wir noch heute auf den Heliflug und die
Haifischzähne. Aber Lynton hat uns (längst zurück in
good Old Germany) erst
letztens gemailt, dass er nun das Hippo und das Warthog besorgt und in
seiner
Wohnung in Kapstadt deponiert hat. Unglücklicherweise können
wir die Sachen
aber gerade nicht abholen, weil er bis März im Irak unterwegs sein
wird.
Von
Lynton lernten wir das zweite geflügelte Wort unserer Reise: „Inschallah – that`s Africa!“
Die
komplette „Neverending Story“ über Lynton kann gerne bei
Frank Vogel erfragt
werden…
Nach
Besichtigung von Tafelberg, den 12 Aposteln ....
| .... dem Two Oceans Aquarium .... | ||
... dem Kap
der
guten
Hoffnung ...
.
Bei
der
Weiterfahrt Richtung Port Elisabeth, dem letzten Konzertort unserer
Tour,
erfreuten wir uns mit der Ausübung einiger
kurzweiliger und extrem
ungefährlicher Sportarten wie Bungee-Jumping, Canopy-Tour und
Shark-Diving im
Indischen Ozean.
Am letzten Tag der
Reise besuchten wir den Kragga Kamma Game
Park,
in dem wir weitere Wildtiere wie Giraffen, Rhinos und Büffel
sehr hautnah
erleben durften.
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Weitere
Bilder von unserer Reise findet man in der